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Diakoniestation Heilbronn e.V.

Welt-Alzheimertag

HEILBRONNER STIMME

Heilbronn / REGION / Montag, 21. September 2020

Seite 27

 

Redakteurin Annika Heffter

 

Mit Demenz richtig kommunizieren

HEILBRONN Zum Welt-Alzheimertag werden Tipps zum Umgang mit den Erkrankten, Projekte und Angebote für Angehörige vorgestellt

 

Ulrich Greiner, michael Schneider, Schirmherrin Ages Christner, Mieke Kunas und Horst Ebert (v.l.)

 

... den kompletten Artikel finden Sie hier

Diakoniestation Heilbronn e.V.

Der Herbst ist da

Die dritte Jahreszeit ist angebrochen. Das gilt nicht nur für den Kalender, sondern auch für die Innenräume der Diakoniestation Heilbronn.

Die Patchworkgruppe "Flickenwerk" hat ihre seit dem Frühjahr laufende Ausstellung erneut umdekoriert und ganz dem Herbst angepasst. "Wir sind das ganze Jahr fleißig gewesen, um jetzt wieder neue Stücke präsentieren zu können, ergänzt von einigen Werken aus dem Fundus", erzählt Quilterin Heidrun Kraft, Mitarbeiterin der Diakoniestation, die die Ausstellung organisiert hat.

An den Wänden im Treppenhaus und in den Räumen dominieren nun herbstliche warme Farben wie orange und braun, überall sind Blätter, Trauben und Pilze zu sehen. "Unser Anspruch ist, dass die Ausstellung immer zur Jahreszeit passt, so mag man es ja auch zuhause", findet Mitstreiterin Christel Kern. Neben den beiden gehören der Gruppe auch Irene Boden, Iris Wüst und Nelli Girs an. Sie alle legten sich mächtig ins Zeug, um moderne und traditionelle Qulits, Textilkunst in vielen unterschiedlichen Mustern, aber auch nette Kleinigkeiten wie buntes Laub oder Obst zeigen zu können. Ingesamt wurden seit März schon rund 150 verschiedene Stücke gezeigt. Die Ausstellung kann an Werktagen von acht bis 16 Uhr besichtigt werden. Teilweise stehen die Stücke auf Nachfrage zum Verkauf.

 

 

Lassen die Diakoniestation herbstlich erstrahlen (von links): Irene Wüst, Christel Kern, Nelli Girs, Heidrun Kraft und Irene Boden.

Diakoniestation Heilbronn e.V.

Helfende Hände

„Für meine Leute mach ich alles.“ Wally Leitz ist mit Herzblut bei der Sache. Die 54-Jährige leitet mehrere Betreuungsgruppen für Senioren und Demenzkranke bei der Diakoniestation Heilbronn. Hitze und Corona machen ihren Schützlingen derzeit doppelt zu schaffen, da transportiert Wally Leitz sie mit ihren Ehrenamtlichen auch mal kurzerhand in den Wald. Hat auch den Vorteil, dass die gelernte Familienpflegerin und Betreuungsassistentin im Nachhinein nicht den kompletten Raum desinfizieren muss. „Die größte Herausforderung ist bei alten Menschen der Abstand, das ist furchtbar.“ Zwei ihrer Klienten seien so dement, dass sie die Masken nicht aufbehalten, da müsse man sich selber schützen. Doch Wally Leitz ist nichts zu viel. „Als wir angerufen haben, dass die Gruppen wieder losgehen, herrschte eine Riesenfreude.“ Diese und das Lächeln in den Gesichtern ist es, was Leitz motiviert. „Natürlich gibt es Tage, an denen der Akku langsam leerer wird, aber dann freue ich mich auf meinen Balkon, einen Kaffee und Ruhe.“

 

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Wally Leitz ist für ihre Senioren nichts zu viel.

Diakoniestation Heilbronn e.V.

Hochmotiviert trotz enormer Belastung

Dank selbst beschaffter Schutzausrüstung konnte die Diakoniestation ihr Angebot aufrechterhalten

Von Stefanie Pfäffle
Unverständnis ist das Gefühl, das Gerald Bürkert derzeit bewegt. Milde ausgedrückt. „Wie kann es sein, dass über Autoprämien diskutiert wird, aber noch immer nicht geklärt ist, wie die 500 bis 1500 Euro für die Helden des Alltags, die Pflegekräfte, finanziert werden?“, fragt sich der Geschäftsführer der Diakoniestation Heilbronn. Seit Wochen arbeiten seine Mitarbeiter hochmotiviert unter enormer zusätzlicher Belastung, damit während der Corona-Pandemie alle versorgt sind.
Bürkert erinnert sich noch genau an den 25. Februar, als beim Skifahren in Österreich die Meldung auf seinem Handy aufpoppte: erster Covid19-Patient in Heilbronn. „Wir sind sofort in die Beschaffung von Schutzausrüstung eingestiegen, denn es war klar, ohne die schaffen wir es nicht“, erzählt er. Als ein Kollege meinte, er solle sich nicht nur auf die staatliche Versorgung verlassen, organisierte er FFP2-Masken über holz- und metallbearbeitende Firmen.
„Es gab nur zwei Möglichkeiten: Entweder wir steigen komplett aus oder wir bleiben da.“ Im Gegensatz zu anderen Diensten habe man sich für eine Beibehaltung aller Angebote entschieden. Von Anfang an arbeitete das Team so, als wäre der Virus in jedem Haushalt. Das vermittelte auch den Klienten ein Gefühl von Sicherheit, es gab kaum Absagen. Letztlich waren es nur zwei bestätigte Fälle, die bewusst vom SLK-Klinikum übernommen wurden.
Gesundheitsmanagement
Gemeinsam mit den Klienten, die sich teilweise selber Masken organisierten, und den Angehörigen wird die Situation bis heute gestemmt. Zusammen mit Gesundheitsamt und Betriebsarzt wurde ein internes Gesundheitsmanagement aufgebaut, Arbeitsanweisungen bis ins kleinste Detail unter den verstärkten Hygieneanforderungen neu erarbeitet. „Wir lagen immer über den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts“, betont Bürkert.
Statt mit Mund-Nase-Schutz arbeiteten alle rund 150 Mitarbeiter bis vergangene Woche mit FFP2-Masken, auch Patienten wurden damit ausgestattet. „Das ist eine wahnsinnige Belastung.“ Das bestätigt Anita Schäfer, examinierte Altenpflegerin. „Man bekommt weniger Luft, man schwitzt, und nach vier Stunden ist man im Kopf völlig leer“, erzählt sie.
Dazu die psychische Belastung, die sie bei den Klienten spüren. „Die hatten Angst, wir mussten oft seelischen Beistand leisten“, ergänzt Zineta Müller aus der häuslichen Pflege. Manche hätten wochenlang ihre Wohnung nicht verlassen. Für die hat der Wohnungsdienst dann auch mit eingekauft.
Einkauf
„Ich habe einen Patienten mit einer Darmerkrankung, der kein Toilettenpapier mehr hatte“, erinnert sich Ute Bareiss. Sie zog erfolglos durch mehrere Märkte, bis sie schließlich jemanden an der Infotheke im Supermarkt ansprach, ob man nicht für ihre Klienten bei der nächsten Lieferung was zurücklegen könnte. „Sie ging nach hinten und holte mir zehn Pakete à zehn Rollen, das war großartig.“
Überhaupt habe es in all dem Chaos auch schöne Erlebnisse gegeben. Vier Kolleginnen nähten gleich zu Beginn in Nachtschichten Masken für alle, Patienten spendeten Bettlaken und Gummibänder für die Herstellung. „Einer gab mir sogar seine Nähmaschine dazu“, erzählt Bareiss lächelnd. Inzwischen ist das Team „nur“ noch mit OP-Masken unterwegs, bei einer zweiten Welle wird neu bewertet.
Und was die Prämien angeht: „Wir werden versuchen, sie an unsere Kollegen zu zahlen, und wenn wir keine Unterstützung bekommen, sammeln wir so lange Spenden, bis es möglich ist“, kündigt Bürkert an.

 

Bildinformation: Desinfektionsmittel, Masken, zur Not auch mal Klopapier: Geschäftsführer Gerald Bürkert (v. li.) sowie Ute Bareiss, Zineta Müller und Anita Schäfer sind bereit. Foto: Pfäffle

Diakoniestation Heilbronn e.V.

10 Jahre Diakonie im HEILBRONNER LAND

Diakoniestation Heilbronn e.V.

Pflegeberuf braucht dauerhaft gesellschaftliche Wertschätzung

 

·        Neue Pflegeausbildung bietet vielfältige Berufschancen

·        Aktion #wirfeiernpflege zum internationalen Tag der Pflege am 12. Mai 2020

 

Der internationale Tag der Pflege am 12. Mai findet in diesem Jahr unter ganz besonderen Umständen statt: Täglich leisten Pflegekräfte wichtige Arbeit, die Corona-Pandemie verlangt ihnen nochmal mehr ab. Die Diakonie begrüßt den Imagegewinn, den der Pflegeberuf gerade in der Krise erfährt. „Wir setzen darauf, dass dies zu einer dauerhaft hohen gesellschaftlichen Wertschätzung der Pflege führen wird“, sagt Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg, „denn auch ohne Krise werden wir in den nächsten Jahren tausende zusätzlicher Pflegekräfte brauchen.“ Die Diakonie begrüßt die Pflegeprämie als deutliches Signal der Wertschätzung, fordert aber dauerhaft bessere Rahmenbedingungen für die Pflege, um möglichst viele Pflegekräfte für diesen Beruf im Dienst der Nächstenliebe begeistern zu können.

 

„Der Diakonie Württemberg ist es wichtig, weiterhin viele junge Menschen für diesen sinnstiftenden Beruf gewinnen zu können und freut sich über viele engagierte Pflegekräfte, die ihren Dienst qualifiziert und aus christlicher Überzeugung tun“, sagt Eva-Maria Armbruster, Vorstand Sozialpolitik des Diakonischen Werks Württemberg. Von der Öffentlichkeit fast unbemerkt haben zum 1. April die ersten Ausbildungsgänge in der neuen, der generalistischen Pflegeausbildung begonnen. Die bisherige Unterscheidung in Altenpflege und Krankenpflege soll weitgehend wegfallen, seit diesem Jahr werden Kranken- und Altenpflegefachkräfte gemeinsam ausgebildet. „Das bietet gute Voraussetzungen für attraktive Karrieren im Pflegeberuf. Die neue Ausbildung bietet nicht nur unterschiedliche Berufsperspektiven, sondern auch die Möglichkeit zu einem späteren Studium in der Pflege.“

 

„Wir sind dankbar, dass wir ein guter Arbeitgeber sein dürfen, der auch deutlich mehr bezahlt als viele private Anbieter in diesem Bereich“, so Gerald Bürkert, Geschäftsführer der Diakoniestation Heilbronn. Es ist wichtig, dass wir immer bessere Rahmenbedingungen schaffen für unsere Kolleg*innen in der Pflege und es ist schön zu sehen, wie sehr es Kolleg*innen schätzen, die zur Diakonie gewechselt haben.

 

Unter dem Motto „#wirfeiernpflege“ machen Mitarbeitende diakonischer Einrichtungen und Pflegedienste am 12. Mai auf den Tag der Pflege in sozialen Netzwerken aufmerksam und zeigen, was sie am Pflegeberuf schätzen.

 

Diakoniestation Heilbronn e.V.

Neue Mitarbeitervertretung gewählt

Konstruktive Auseinandersetzungen mit der Geschäftsführung, immer zum Wohl der Kollegen, damit die sich an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen - das ist in Zeiten wie diesen wohl noch wichtiger als sonst auch schon.

Am 1. April haben die Angestellten der Diakoniestation Heilbronn eine neue Mitarbeitervertretung (MAV) gewählt. Nach vier Jahren im Gremium verabschiedete Geschäftsführer Gerald Bürkert Nicola Hartung aus ihrem Amt als zweite Vorsitzende und bedankte sich bei ihr für den Einsatz.

"Die MAV hat sich immer deutlich positioniert", betont er. Die alte und neue erste Vorsitzende Mieke Kunas ergänzt: "Als zweite Vorsitzende hat sie mit ihrer Kompetenz, vor allem in Sachen Arbeitsrecht, unsere Arbeit weit voran gebracht." Für sie neu dabei als Stellvertreterin ist Birgit Rischka, Schriftführerin bleibt Ute Bareiss. Eigentlich müsste die MAV aus fünf Personen bestehen. "Wir hoffen, dieses Ziel bei den Nachwahlen im kommenden Jahr zu erreichen", erklärt Kunas. Sie will noch mehr um das Vertrauen der Kolleginnen werben, da die MAV sich doch eben für deren Rechte einsetze und es ihnen ermögliche, ihre Anliegen direkt vorbringen zu können. Rischka ist gespannt auf die neue Aufgabe und wird ihre Ideen in den nächsten vier Jahren einbringen. "Wir haben viele davon", verspricht Kunas.

 

Diakoniestation Heilbronn e.V.

Wunderschönes Patchwork

Selten ist die Diakoniestation Heilbronn so bunt anzusehen wie derzeit. Noch bis Ende des Jahres zeigt die Patchworkgruppe Heilbronn-Sontheim unter der Leitung von Gabriele Latz auf allen drei Stockwerken ihre kunstvollen Quilts und Patchworkstücke. Die eigentliche Vernissage wurde zwar wegen des Corona-Virus' abgesagt, trotzdem ließen es sich die sechs Patcherinnen und Geschäftsführer Gerald Bürkert nicht nehmen, auf die Ausstellung anzustoßen. "Mit solchen Ausstellungen wollen wir auf die Diakoniestation aufmerksam machen, denn vielleicht findet jemand über die Kunst auch einen Zugang zu unseren Angeboten für ältere und kranke Menschen", erklärt Bürkert.
Die Vielfalt der rund vierzig ausgestellten Stücke, die bis Ende 2020 auch immer wieder jahreszeitlich angepasst werden, ist groß. Neben Textilkunst sind moderne Quilts und ganz traditionelles Patchwork mit vielen unterschiedlichen Mustern und Farben zu sehen. Alle 14 Tage trifft sich die Gruppe, die sich vor über 15 Jahren über einen Kurs gefunden hat, um Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig zu helfen. Die Ausstellung kann an Werktagen von acht bis 16 Uhr besichtigt werden. Teilweise stehen die Stücke auf Nachfrage auch zum Verkauf.

 

Diakoniestation Heilbronn e.V.

Der Mensch steht im Vordergrund

Altenpflegerin Martina Wolf möchte ihre Patienten auf dem letzten Lebensweg auch mental unterstützen

 

Martina Wolf kennt inzwischen beide Seiten der Pflege. Nach einer akuten Malaria hat die 61-Jährige beide Füße verloren, ihr Leben stand auf der Kippe. Plötzlich war die Altenpflegerin selbst auf Hilfe angewiesen. „Ich vermisse da manchmal den menschlichen Aspekt, man darf nicht nur die Krankheit sehen“, findet die Heilbronnerin. Sobald sie wieder kann, möchte sie genau ihren Patienten bei der Diakoniestation Heilbronn dies zukommen lassen.

Gelernt hat Martina Wolf ursprünglich Haus- und Familienpflegerin. Ein Praktikum bei Schweizer Ordensschwestern in Afrika als 16-Jährige hatte sie auf die Idee gebracht. „Da unten zählt nur der Mensch, nicht das Äußere, das ist mir zum Lebensmotto geworden“, erzählt Wolf. Als ihr Beruf nicht mehr anerkannt wird, schlägt ihr das Seniorenheim, in dem sie tätig war, die dreijährige Ausbildung zu Altenpflegerin vor. „Das Team war damals und ist heute das A und O“, findet sie. Gemeinsam habe man viele neue Sachen ausprobiert, doch die Arbeitszeiten passen nicht in den Alltag einer Alleinerziehenden mit kleinen Kindern, also wechselt die dreifache Mutter in den ambulanten Pflegedienst. „Später hab ich es nochmal stationär probiert, aber das ging nicht mehr, da konnte ich mit dem Umgang so mancher Kollegen mit den Patienten nicht leben.“ Vor 21 Jahren fängt sie bei der Diakoniestation Heilbronn an. Die Liebe zu Afrika ist Martina Wolf immer geblieben, erdet sie zwischendurch. „Der Job ist ein Geben und Nehmen. Ich sehe mich nicht nur als Schwester, sondern unterstütze auch mental auf dem letzten Lebensweg, will, dass die Leute sich freuen, wenn ich komme.“ Als ihre persönliche Herausforderung sieht der Metalfan es deswegen, auch ablehnende Menschen zu überzeugen, das eigene Ego vor der Tür zu lassen. Sie hofft, dass der Mensch auch bei der Diakoniestation Heilbronn weiterhin im Vordergrund steht und nicht die nackten Zahlen. „Wir können uns immer aufeinander verlassen.“

 

Martina Wolf schätzt das eigenständige Arbeiten bei einem ambulanten Pflegedienst.

Diakoniestation Heilbronn e.V.

„Ich bin mein eigener Herr“

Altenpflegefachkraft Barbara Mohr schätzt, dass christliche Werte eine besondere Stellung in der Diakoniestation haben

 

Barbara Mohr ist eine Späteinsteigerin. Ursprünglich war die Heilbronnerin nämlich beim Fernmeldeamt tätig, doch als dort Stellen abgebaut werden, sie aber wegen der Trennung von ihrem Mann als Alleinerziehende auf eigenen Füßen stehen muss, lässt sich die zweifache Mutter bei der evangelischen Heimstiftung drei Jahre zur Altenpflegefachkraft ausbilden. „Ich hab schon damals gemerkt, dass mir das ambulante mehr liegt“, erinnert sich die 63-Jährige. Seit 2000 ist Barbara Mohr bei der Diakoniestation Heilbronn tätig.

Ihre Ausbildung schätzt sie bis heute, lobt die Mentoren und die menschliche Führung im Haus am Stauffenberg. Doch das Praktikum in der Diakoniestation Flein-Talheim geht ihr nicht aus dem Kopf. „Mir gefiel das gute Klima, dass die Schwestern ihr eigener Herr sind, vielleicht, weil ich auch selbst eher eine Einzelkämpferin bin“, überlegt sie. Als über 40-Jährige ist sie auch bei den Patienten gut angesehen. Sie wechselt also endgültig nach Heilbronn, kommt ins A-Team, das für Sontheim und Horkheim zuständig ist. „Da hatte ich zuerst Bedenken, ich wollte ja lieber in die Stadt, aber heute bin ich froh drum.“ Die Stadt sei allein aufgrund des Verkehrs und der Parkplatzsituation doch viel belastender, Horkheim dagegen noch ländlich. Verkehr und die getakteten Zeitvorgaben sind es auch, die neben auch mal schwierigen Patienten für Mohr die größte Herausforderung darstellen. Dafür liebt sie aber die Arbeit mit Menschen. „Ich mache einfach die Arbeiten auch gerne, also die Grund- und Behandlungspflege.“ Die Patienten seien oft sehr dankbar, da komme viel zurück. Da schätzt die Naturfreundin auch ihren Arbeitgeber, den Zusammenhalt unter den Kollegen, den auch der Chef stets fördere. „In kirchlich geprägten Stationen stehen die Werte dann doch noch mehr im Vordergrund als die nackten Zahlen.“

 

Barbara Mohr schätzt das eigenständige Arbeiten bei einem ambulanten Pflegedienst.

Diakoniestation Heilbronn e.V.

Im Einsatz für die Kollegen

Die Mitarbeitervertretung sorgt dafür, dass es bei der Diakoniestation für alle gerecht zugeht

 

Dienstpläne überprüfen, darauf schauen, dass Urlaube oder Fortbildungen gerecht verteilt sind, Hilfsmittel anregen – die Mitarbeitervertretung (MAV) der Diakoniestation Heilbronn hat einiges zu tun. Mieke Kunas als Vorsitzende, Nicola Hartung als ihre Stellvertreterin und Schriftführerin Ute Bareis setzen sich ehrenamtlich für das Wohl ihrer Kollegen ein. „Wir behalten jeden einzelnen im Blick, sehen in der Praxis, welche Theorie wirklich umsetzbar ist, das macht uns wertvoll“, erläutert Kunas.

Eigentlich besteht die MAV bei der Diakoniestation aus fünf Personen, doch im Laufe der aktuellen Amtsperiode ist das Gremium geschrumpft. „Wir hoffen, dass wir nach den Wahlen im April wieder komplett sind“, erklärt Hartung. Schließlich gibt es zahlreiche Bereiche, in denen die MAV ein Mitbestimmungsrecht hat. Auf Wunsch begleitet ein Mitglied die Kollegen zu Krankenrückführungs- und Mitarbeitergesprächen und ist bei Einstellungsgesprächen dabei. Im Alltag geht es viel darum, dass Dienstpläne, vor allem Wochenenddienste und Rufbereitschaften gerecht verteilt sind, so dass niemand unnötig Unter- oder Überstunden aufbaut. „Hier müssen einfach alle Arbeitsrichtlinien eingehalten werden“, betont Kunas. Arbeitsanweisungen müssen auf Sinnhaftigkeit überprüft werden und manchmal regt die MAV auch neue Hilfsmittel für die tägliche Arbeit an. „Wir brauchen Fachkräfte und sollten die Arbeitsbedingungen so gestalten, dass diese gerne zu uns kommen.“

 

Setzen sich für ihre Kollegen ein (von links): Mieke Kunas, Nicola Hartung und Ute Bareiss.

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Braucht es die Diakonie noch?

 

Artikel aus der Heilbronner Stimme vom 28.01.2020

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Auch nach 45 Jahren nicht abgebrüht

Krankenschwester Inge Krüger schätzt die individuelle Patientenbetreuung bei der Diakoniestation Heilbronn

 

Als Inge Krüger 2004 bei der Diakoniestation angefangen hat, hat sich ein Traum für sie erfüllt. „Eigentlich ist es das, was ich schon immer machen wollte“, erzählt die 63-Jährige. In der Ausbildung zur Krankenschwester hatte sie den ambulanten Pflegedienst kennengelernt. „Man kommt zu den Leuten nach Hause, die freuen sich, wenn man kommt“, stellt sie fest. Im Krankenhaus, wo die Heilbronnerin vorher dreißig Jahre lang tätig war, seien die Patienten wesentlich fremdbestimmter, müssen in das System passen.

Inge Krüger liebt es, draußen unterwegs zu sein, sich immer wieder auf neue Leute einstellen zu müssen. Auch, wenn das manchmal seine Tücken hat. „Das Leid sterbender, schwerkranker Menschen oder wenn es Probleme in der Familie gibt – das nehme ich manchmal schon mit nach Hause“, gibt die dreifache Mutter zu, die mit ihrem Partner gern verreist. Oder wenn es mit dem Hausarzt Streitigkeiten über die Behandlung etwa bei großen Wunden gibt. „Da hilft uns eine Wundberaterin, die sich dann mit denen auseinandersetzt“, meint sie dankbar. Abgebrüht ist sie eben auch nach 45 Jahren im Job noch nicht. Lieber sieht sie das Positive in ihrer Arbeit, dass sie den Menschen die Möglichkeit gibt, selbstbestimmt zu Hause bleiben zu können, so lange es geht. „Ich mache es bei den Leuten so, wie ich es gern hätte, da bekommt man viel zurück.“ Und die tollen Kollegen seien einfach unbezahlbar. Überhaupt ist Inge Krüger mit ihrem Arbeitgeber sehr zufrieden, hebt die zahlreichen Fortbildungen hervor, die den Mitarbeitern als Teil ihrer Arbeitszeit zukommen. „Natürlich ist das manchmal auch lästig, aber ganz ehrlich, man lernt nie aus und letztendlich bringt es immer was.“

 

Inge Krüger behandelt ihre Patienten so, wie sie es selbst in der Situation gern hätte.

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Weihnachtlicher Dank

Das ganze Jahr über geben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakoniestation Heilbronn Tag für Tag ihr Bestes bei der Versorgung alter und kranker Menschen. Mit einer wunderschönen Weihnachtsfeier im K2Acht sagte die Diakoniestation daher Danke für diesen Einsatz. Für Geschäftsführer Gerald Bürkert ist das auch immer eine Möglichkeit, inne zu halten, einen neuen Impuls zu setzen, was den Pflegedienst als Teil der Diakonie ausmacht. Diakoniepfarrer Hans-Jörg Eiding sprach über die Evangelien, wies auf Unterschiede hin und ermutigte jeden, seinen persönlichen Glauben zu finden und ins Weihnachtsfest einfließen zu lassen.

Im fast abgelaufenen Jahr konnte die Diakoniestation nicht nur viele neue Kollegen begrüßen, sondern sie darf sich auch glücklich schätzen, dass ihr viele Mitarbeiter über lange Jahre die Treue halten. Dafür wurden sie ausgezeichnet. Seit zehn Jahren dabei sind Katharina Müller und Sofija Wagner, doppelt so lange schon Anna Molzen und Angelika Anhalt. Für 25 Jahre bekamen Nazma Sattar und Karin Bamberg das Kronenkreuz der Landeskirche. Dies erhielt auch Eva Kießling, seit 25 Jahren mit Magnus Lang (bereits 30 Jahre) ehrenamtlicher Vorstand der Diakoniestation.

 

Von links nach rechts: Katharina Müller (10 Jahre), Sofija Wagner (10 Jahre), Anna Molzen (20 Jahre), Angelika Anhalt (20 Jahre), Nazma Sattar  (25 Jahre), Karin Bamberg (25 Jahre), Eva Kießling (25 Jahre als 2. Vorstand, ehrenamtlich)

Diakoniestation Heilbronn e.V.

Spende an die Diakoniestation

Seinen tiefen Dank drückte Gerald Bürkert, Geschäftsführer der Diakoniestation Heilbronn aus, als Dirk Dombrowski, Direktor privates Vermögensmanagement Region Heilbronn der BW-Bank, und Alexander Hüttl, Leiter dieser Abteilung in Heilbronn, mit einem Spendenscheck über tausend Euro vorbei kamen. "Wir erfahren immer häufiger, dass die Familiensysteme aus den unterschiedlichsten Gründen bei der Betreuung von älteren und kranken Angehörigen nicht mehr greifen. Deswegen wollen und müssen wir den Betreuungsbereich weiter ausbauen", erläuterte Bürkert den Zweck, in den die Spende fließen wird. Diesen Strukturwandel habe wohl jeder in seinem Umfeld schon einmal persönlich mitbekommen, stellte Dombrowski fest. "Ich finde es toll, wenn Sie das über das Ehrenamt auffangen können." Doch auch dieses Netz muss erst aufgebaut werden, braucht professionelle Strukturen und das kostet Geld. "Wir müssen die Leute schulen und begleiten, schließlich gehen sie direkt in das private Umfeld der Menschen", betonte Bürkert. Die BW-Bank hat jedes Jahr einen gewissen Etat zur Verfügung, den sie zielgerichtet an Unternehmungen spendet, damit der Betrag den größtmöglichen Effekt erzielt. "Wir wollen als regional agierende Bank einen Beitrag für das gesellschaftliche Zusammenleben der Menschen vor Ort leisten", erklärte Dombrowski.

 

Gerald Bürkert, Geschäftsführer der Diakoniestation Heilbronn (Mitte), freut sich sehr über den Scheck der BW-Bank, den Dirk Dombrowoski (links) und Alexander Hüttl überreichten.

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Diakoniegottesdienst

Froh, dass sie einander haben

"Ich will, dass du bist." Diese Worte hat Pfarrer Simon Günther als die Formel für Liebe ausgemacht. Genau das bescheinigte er vielen der Anwesenden beim Gottesdienst der Diakoniestation Heilbronn (DS), die Mitarbeiter hätten diese Formel zu einem Teil ihres Lebens gemacht. Bei dem speziellen Gottesdienst in der Heilbronner Kilianskirche begrüßte auch DS-Geschäftsführer Gerald Bürkert die neuen Mitarbeiterinnen. 23 neue Kolleginnen wurden im laufenden Jahr eingestellt, zwölf davon konnten dabei sein. Sie und ihre Arbeit wurden von Günther gesegnet. "Wir sind sehr dankbar, dass wir so viele neue Mitarbeiterinnen für den wachsenen Bedarf an unseren Angeboten gewinnen konnten und diese zusätzliche Form der Begrüßung ist uns als kirchlicher Einrichtung ein großes Anliegen", betonte Bürkert. Eine der neuen Mitstreiterinnen ist Aurora Landmann. Schon seit ihrer Ausbildung zur examinierten Krankenschwester ist sie ganz bewusst immer in diakonischen Einrichtungen tätig. Sie wechselte vom Krankenhaus in die ambulante Pflege. "Ich arbeite gern mit Menschen und hier kann ich eine ganz andere Beziehung zu den Patienten aufbauen", findet sie. Gemeinsam sangen alle DS-Mitarbeiter traditionell das Lied "Gut, dass wir einander haben".

 

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Hilfe für das gesamte Familiensystem - Messe 50+

17 Diakonie- und Sozialstationen gibt es in der Region Heilbronn. Deren breitgefächertes Angebot präsentierte Gerald Bürkert, Geschäftsführer der Diakoniestation Heilbronn, jetzt bei der Messe 50+ in der Heilbronner Harmonie. "Wir bieten weit mehr als die klassische Pflege für Senioren", betont er. Zunächst einmal ist Krankheit keine Frage des Alters, aber darüber hinaus beinhaltet das Repertoire alles vom Einkaufsdienst bis zur 24-Stunden-Betreuung zu Hause. "Zusätzlich bieten wir zahlreiche Unterstützungsangebote für die Angehörige wie Fachvorträge oder Selbsthilfegruppen, weil wir immer für das gesamte Familiensystem und das Umfeld Lösungen finden wollen", erklärt Bürkert.

 

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Menschlichkeit im Mittelpunkt

Mit  über 400 Gästen feierte die Diakoniestation Heilbronn (DS) ihren 150.

Geburtstag in der Harmonie mit einem kurzweiligen Nachmittagsprogramm.

Umrahmt von witzig-nachdenklichen Beiträgen von "Dein Theater Stuttgart"

und dem CHORTEAM 2000 aus Heilbronn gesellten sich zahlreiche Ehrengäste zu den Gratulanten. Staatsekretärin Bärbl Mielich hob den unschätzbaren Wert des Gastgebers und seiner Dienste hervor und betonte, dass sich die Politik Gedanken machen müsste, wie ältere Menschen länger zu Hause bleiben können. Kirchenrätin Eva-Maria Armbruster, Vorstand für Sozialpolitik im Diakonischen Werk Württemberg, erkannte, dass die 140 Mitarbeiter viel kompensieren müssen, was früher von Familie und Nachbarschaft übernommen wurde. "Sie sind bei aller Digitalisierung die maßgebliche Stütze im Leben der Familien", erklärte sie. Oberbürgermeister Harry Mergel nannte sie sogar die wahren Helden des Alltags. Magnus Lang, Vorstand der DS, betonte das Anliegen aller, trotz Zeitdruck und festgelegten Budgets, den Aspekt der Nächstenliebe nicht außer Acht zu lassen. Diese hatte Pfarrer Richard Mössinger zum Kern seiner Festrede gemacht. "Pflege ist die schönste und schwierigste Kunst überhaupt", stellte er fest. Menschlichkeit könne man nicht berechnen, sei aber der wichtigste Wert guter Pflege.

 

Diakoniestation Heilbronn e.V.

Gratulation an die frischgebackene Altenpflegerin

Sie hat es geschafft. Ende Juli hat Mersida Hodzic ihre Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin bei der Diakoniestation Heilbronn erfolgreich abgeschlossen. „Wir gratulieren ihr ganz herzlich und sind stolz, eine so gute Fachkraft ausgebildet zu haben“, freut sich Geschäftsführer Gerald Bürkert. Die 38-Jährige aus Heilbronn-Neckargartach ist froh darüber, bei ihrem bisherigen Arbeitgeber bleiben zu können, schließlich kennt sie hier schon ihre Patienten, mag die Kolleginnen und das gute Team. Bei der Diakoniestation werden alle Azubis übernommen. „Mir gefällt die ambulante Pflege einfach“, erklärt sie. Man sei nicht acht Stunden am selben Ort, die Arbeit sei sehr vielseitig und spannend. „Ich fühle mich frei, wenn ich unterwegs bin.“ Auch dank der guten Ausbildung. „Ich habe immer eine gute Anleitung in der Praxis bekommen und das von allen Kolleginnen.“ Das hört Teamleiterin Katja Kibat natürlich gern. „Mersida Hodzic war immer sehr zuverlässig, ehrgeizig und engagiert.“ Schon als Pflegehelferin, das ist man nach dem ersten Jahr Ausbildung, sei sie stets bereit gewesen, in Notfällen auch alleine auf Tour zu gehen. „Und gerade die individuellen Haushalte machen unsere Arbeit so interessant.“

 

Katja Kibat (links, Teamleitung) und Geschäftsführer Gerald Bürkert gratulieren  

Mersida Hodzic zur bestandenen Abschlussprüfung.

Diakoniestation Heilbronn e.V.

Tag der offenen Tür

Ein Netzwerk an Kompetenz

Beim Tag der offenen Tür der Diakoniestation präsentieren sich auch deren Partner

 

Der alte Herr will es jetzt schon ganz genau wissen. „So Batterien sind ja auch irgendwann mal leer, muss ich die dann wechseln?“ Peter Neuhauser von den Maltesern kann ihn  beruhigen. „Ein Akku überbrückt drei Tage Stromausfall und wir werden alarmiert, wenn die Energie zu Neige geht.“ Sein Vortrag über den Hausnotruf ist nur einer der zahlreichen Informationsgelegenheiten beim Tag der offenen Tür in der Diakoniestation Heilbronn. Anlässlich ihres 150-jährigen Bestehens hatte diese auch weitere Partner eingeladen.

„Wir wollen der Öffentlichkeit einen Einblick vom Umfang unserer Leistungen zeigen und gleichzeitig gebündelte Informationen zu den zentralen Themen für unsere Klienten und pflegende Angehörige bieten“, erklärt Geschäftsführer Gerald Bürkert. An den Infoständen und bei zusätzlichen Fachvorträgen konnten die Besucher alle ihre Fragen loswerden und fanden auch Antworten. Die Diakoniestation sprach über die Möglichkeiten der ambulanten Kranken- und Altenpflege, Hauswirtschaft und Betreuung, der ambulante Hospizdienst stellte sich als ehrenamtlicher Wegbegleiter von Schwerstkranken und Sterbenden vor, die Malteser informierten über den Hausnotruf und boten eine Kostprobe des Essens auf Rädern an. Die Pflegehelden vermitteln 24-Stunden-Haushalts- und Betreuungskräfte und die psychosoziale Krebsberatung der SLK-Kliniken berät und unterstützt Betroffene und ihre Angehörigen. „Gemeinsam sind wir als Lotsen durch das komplexe System für unsere Klienten da“, erklärt Bürkert. Und profitieren gleichzeitig von der Kompetenz des jeweils anderen, was wiederum den Menschen zu Gute kommt, findet Ingrid Reischle vom Hospizdienst. „Nicht jeder Mitarbeiter der Diakoniestation hat die palliative Fachlichkeit, das können wir ergänzen.“ Direkte Wege, weiterleiten zum richtigen Ansprechpartner. „Wir kooperieren bei Bedarf, denn auch mein Job ist oft auch eine Lotsenfunktion“, betont Silke Fogel von der psychosozialen Krebsberatungsstelle der SLK-Kliniken, die wie der Hospizdienst Räume in der Diakoniestation hat. Heike Farkas leitet die Pflegehelden im Stadt- und Landkreis Heilbronn und vermittelt 24-Stunden-Betreuungskräfte aus Osteuropa. „Unsere Damen übernehmen quasi das, was auch ein Angehöriger tun würde, es sind keine ausgebildeten Pflegekräfte“, betont sie. Wenn die Diakoniestation bei einem Klienten Bedarf sieht, empfiehlt die die Pflegehelden weiter. „Jeder von uns trägt einen Teil dazu bei, dass die Menschen möglichst lange zu Hause bleiben können“, fasst Neuhauser das gemeinsame Anliegen aller zusammen.

 

 

von links nach rechts: Gerald Bürkert, Heike Farkas, Silke Fogel, Ingrid Reischle, Peter Neuhauser

Neues von den Diakonie- und Sozialstationen für die Region Heilbronn

Gemeinsam stark für eine gute Pflege in der Region Heilbronn

Klausur 2019

 

Pflegedienstleitungen, Einsatzleitungen, Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer von 17 Diakonie- und Sozialstationen der Region Heilbronn haben sich zur jährlichen Klausurtagung im Kloster Bad Wimpfen getroffen.

Seit vielen Jahren arbeiten die gemeinnützigen Einrichtungen zusammen, um die ambulante Pflege in der Region noch besser zu machen. Durch diese Kooperation hat sich ein starkes Netzwerk gebildet, das unter anderem kollegialen Austausch, gemeinsame Fort- und Weiterbildungen, gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit und die gemeinsame Entwicklung innovativer Angebote fördert. Die persönliche und individuelle Atmosphäre macht die Stationen zu gefragten Arbeitgebern im Gesundheitswesen.

Die Diakonie- und Sozialstationen kümmern sich mit rund 1.500 Angestellten und weiteren 700 Ehrenamtlichen um über 8.000 Menschen im Stadt- und Landkreis Heilbronn. Die Mischung aus professionellen Pflegefachkräften, Ergänzenden Hilfen, hauswirtschaftlichen Mitarbeitenden und Ehrenamtlichen, ermöglicht neben der „klassischen“  Alten- und Krankenpflege eine Vielzahl an zusätzlichen Angeboten wie Hauswirtschaftshilfe, Entlastungsleistungen,  Essen auf Rädern, Betreutes Wohnen, Demenzgruppen und vielem mehr. Dadurch wird älteren und kranken Menschen ein selbstbestimmtes Leben in der gewohnten häuslichen Umgebung ermöglicht.

Alle Diakonie- und Sozialstationen sind gemeinnützig tätig und in Trägerschaft von Kirchen, Caritas, Diakonie, Kommunen oder in der Tradition eines Krankenpflegevereins.

Gemeinsam gehen sie mit Politik und Kostenträgern ins Gespräch und vertreten in verschiedenen Gremien die Interessen von Mitarbeitenden, Trägern und Patienten in der ambulanten Kranken- und Altenpflege, Hauswirtschaft und Nachbarschaftshilfe. Das große Thema der diesjährigen Klausur waren die Veränderungen in der Pflegeausbildung, die ab 2020 in Kraft treten und gerade kleinere ambulante Ausbildungsbetriebe vor große Herausforderungen stellen.

 

Weitere Informationen zum Verbund der Diakonie- und Sozialstationen in der Region Heilbronn finden Sie auf www.diakonie-sozialstationen.de.

Diakoniestation Heilbronn e.V.

Nachdenkliche Worte zum großen Jubiläum

Diakoniestation Heilbronn e.V.

Diakonie ist eine Säule der Gemeinschaft

Ev. Sozialstation Bad Rappenau - Bad Wimpfen e.V.

Mitarbeiter Warteliste trotz Fachkräftemangel – Vorträge an der Peter-Bruckmann-Schule

Vortrag Johannes Klopprogge

 

Öffentlichkeitsarbeit und Personalgewinnung sind für die Evangelische Sozialstation Bad Rappenau – Bad Wimpfen e.V. wichtige Bausteine bei der Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Damit der gemeinnützige Pflegedienst auch in Zukunft genügend Mitarbeitende hat, wurden in den vergangenen Jahren ausgefeilte Personalkampagnen durchgeführt. Mit Erfolg, denn die Sozialstation hat heute sogar eine Warteliste für Pflegefachkräfte, die dort arbeiten möchten.  Angesichts des Fachkräftemangels im Gesundheitswesen ist das eine Besonderheit.

Im April wurde das besondere Konzept zur Personalgewinnung unter anderem an der Peter-Bruckmann-Schule Heilbronn als „Best Practice“ (dt. „besonders vorbildlich“) vorgestellt. Roland Heumaier, Fachgruppenleitung der Fachschule für Weiterbildung in der Pflege: „Unsere Kursteilnehmer konnten viel über Social Media Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Personalkampagnen und Arbeitsbedingungen in der Pflege am Beispiel der Evangelische Sozialstation Bad Rappenau – Bad Wimpfen lernen. Der authentische Einblick in das Erfolgsrezept der Sozialstation war besonders interessant.“

„Nachdem bekannt wurde, welchen Erfolg wir mit unseren Kampagnen 2017 und 2018 hatten, wurde ich von vielen Einrichtungen gefragt, wie wir das gemacht haben. Ich freue mich, heute an der Peter-Bruckmann-Schule den zukünftigen Pflegedienstleitungen berichten zu dürfen, wie es bei uns geklappt hat. Wir sind Kollegen und ziehen alle an einem Strang.“ so der Geschäftsführende Vorstand der Sozialstation, Johannes Klopprogge.

Diakoniestation Heilbronn e.V.

Tag der Pflege

 

 

Diakonie ruft zur solidarischen Finanzierung der Pflege auf

Am 12. Mai ist internationaler Tag der Pflege

 

Stuttgart, 9. Mai 2019. Zum internationalen Tag der Pflege am 12. Mai ruft  die Diakonie Württemberg zur gesellschaftlichen Wertschätzung der Pflege auf. „Es muss im Bewusstsein aller verankert sein, dass Pflegekräfte einen unverzichtbaren Dienst leisten und wir diesen Einsatz gemeinschaftlich finanzieren müssen“, sagt Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg. Es brauche den gesellschaftlichen Konsens darüber, dass Aufwendungen für mehr Personal, bessere Arbeitsbedingungen und mehr Zeit für Menschen in der Kranken- und Altenpflege nicht nur zu Lasten der Pflegebedürftigen gehen dürfen. „Es kann nicht sein, dass jede Tarifsteigerung und jede leichte Verbesserung der Personalsituation in der Pflege nur die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen stemmen müssen“, sagt Kaufmann.

 

Gerade auch Pflegekräfte in den Diakonie-Sozialstationen kümmern sich täglich um akut Kranke und Menschen, die auch dauerhaft auf Pflege angewiesen sind. „Ohne den enormen Einsatz der überwiegend professionellen Fachkräfte könnte unser Gesundheitswesen gar nicht funktionieren, auch die ärztliche Versorgung wäre nicht möglich, wenn es nicht komplementäre pflegerische Angebote geben würde“, sagt Gerald Bürkert. Geschäftsführer der Diakoniestation Heilbronn.

 

Gleichzeitig werde immer wieder vor explodierenden Gesundheitskosten und damit vor einer finanziellen Mehrbelastung der Bevölkerung gewarnt. „Das ist eine grundsätzliche politische Frage, die auch nur politisch gelöst werden kann“, sagt Kirchenrätin Eva-Maria-Armbruster, Vorstand Sozialpolitik des Diakonischen Werks Württemberg. Um aus diesem Dilemma herauszukommen, fordert die Diakonie, die Pflegeversicherung mittelfristig neu zu justieren. „Das System einer zusätzlichen Versicherung mit einer großen Eigenbeteiligung der Betroffenen führt bei allen Menschen mit hohem Versorgungsbedarf zu einer überproportionalen Belastung. Die Angst, im hohen Alter von der Sozialhilfe abhängig zu werden, wächst“, ist Armbruster überzeugt.

 

Das Diakonische Werk Württemberg

Die Diakonie Württemberg ist die soziale Arbeit der Evangelischen Landeskirche in Württemberg und der Freikirchen. Das Diakonische Werk Württemberg mit Sitz in Stuttgart ist ein Dachverband für 1.400 Einrichtungen mit fast 50.000 hauptamtlichen und 35.000 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Sie begleiten Kinder, Jugendliche und Familien, Menschen mit Behinderungen, alte und pflegebedürftige Menschen, Arbeitslose, Wohnungslose, Überschuldete und andere Arme, Suchtkranke, Migranten und Flüchtlinge sowie Mädchen und Frauen in Not. Täglich erreicht die württembergische Diakonie über 200.000 Menschen. Das Diakonische Werk Württemberg ist ebenfalls Landesstelle der Internationalen Diakonie, Brot für die Welt, Diakonie Katastrophenhilfe und Hoffnung für Osteuropa.

 

Bundesweit sind rund 525.000 hauptamtlich Mitarbeitende und etwa 700.000 freiwillig Engagierte in der Diakonie aktiv. Der evangelische Wohlfahrtsverband betreut und unterstützt jährlich mehr als zehn Millionen Menschen in Deutschland.

Diakoniestation Heilbronn e.V.

Zigarette ade

 

Zigaretten ade

 

Ach ja, die Glimmstängel. So mancher will es eigentlich lassen, findet aber dann doch ganz viele Abers. Einem Impuls aus den Reihen der Mitarbeiter folgend hat die Diakoniestation Heilbronn den ersten Fachvortrag des Jahres genau diesem Thema gewidmet - Raucherentwöhnung. Die Teilnehmer lauschten den Worten von Wolfgang Schnürer. Der Diplompädagoge ist professioneller Rauchentwöhnungstrainer und referierte sowohl über die Gründe für das Rauchverlangen als auch über die Motivation, dies nicht mehr zu tun. Er erklärte die Wirkungsweise von Hypnose, Nichtraucher-Spritzen und Akupunktur und gab einen ersten Einblick in eine ganzheitliche Methode der Raucherentwöhnung ohne Gewichtszunahme und Entzugsprobleme, die Körper, Geist und Seele mit einbezieht.
"Wir sehen das als Teil unseres gesundheitlichen Präventionsprogramms für unsere Mitarbeiter", erklärt Geschäftsführer Gerald Bürkert.

Diakoniestation Heilbronn e.V.

Erfolgreiche Trolli-Premiere

 

Erfolgreiche Trolli-Premiere

 

Zum ersten Mal stellte die Diakoniestation Heilbronn ein eigenes Team
beim Trollinger-Marathon in Heilbronn. Elf Mitarbeiter wagten sich
teilweise auf die Halbmarthonstrecke oder bewältigten die
Nordic-Walking-Distanz. "Wir wurden sogar vom Moderator am Start
begrüßt", freut sich Geschäftsführer Gerald Bürkert. Ziel der Aktion war
es zum einen, wieder mal ein Gesundheits- und Aktivitätsangebot für die
Belegschaft zu machen und zum anderen auch, die Diakoniestation quasi
auf der Straße sichtbar zu machen, was mit einheitlichen T-Shirts
gelang. Alle Teilnehmer nahmen vorab an der angebotenen Andacht teil,
brachten die Muskulatur beim Aufwärmprogramm in Schwung und kamen am
Ende glücklich im Ziel an. "Wir hoffen natürlich, dass im nächsten Jahr
noch viel mehr Kollegen dabei sind." Auch wenn es dann vielleicht immer
noch nicht für ein großes Festzelt wie bei den größten Firmen reichen
werde, könne man ja vielleicht zumindest einen Pavillon voll bekommen,
in dem dann Grillwürste und Getränke zum gemütlichen Ausklang bereit
stehen, ergänzt Bürkert augenzwinkernd.

Diakoniestation Heilbronn e.V.

150 Jahre Einsatz für Kranke und Alte

Evangelische Information - April 2019

 

Diakoniestation Heilbronn e.V.

Gutes-Gefühl-Garantie inklusive

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Baldrian und nasse Strümpfe gegen Schlafstörungen

 

Baldrian und nasse Strümpfe gegen Schlafstörungen

 

Wasser, Heilpflanzen, Ernährung, Bewegung und Lebensordnung - das sind die fünf Elemente der klassischen Naturheilkunde. Heilpraktiker und Altenpfleger Lars Kochenburger aus Weinsberg informierte bei einem Fachvortrag in der Diakoniestation Heilbronn die 14 Interessierten, wie diese Elemente bei Schlafstörungen Abhilfe schaffen können. "Bei Ursachen wie organischen oder psychischen Erkrankungen sowie Schlafapnoe sollten Sie aber zum Arzt gehen", mahnte er an.
Bei anderen Ursachen kann die Naturheilkunde helfen. Zum Einschlafen können zum Beispiel nasse Strümpfe, Wassertreten oder eine kalte Leibwaschung genutzt werden, um ein zu stark durchblutetes Gehirn zu entlasten. Bei den Heilpflanzen schwört Kochenburger auf Baldrian. Sechs Teebeutel am Tag schaffen die nötige Menge von 15 Gramm Wirkstoff, trotzdem wirke es erst nach etwa zwei Wochen. Generell sei es ratsam, nicht zu spät zu essen. Das beste Mittel gegen einen hohen Cortisolspiegel durch zu viel Stress sei Bewegung. Auch helfe es, sich durch körperliche Leistung den Tag über zu ermüden. Die Anwesenden schrieben sehr interessiert mit und schalteten sich auch immer wieder in die Diskussion ein - immer mit dem Ziel, endlich wieder erholsamen Schlaf genießen zu können.

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Dank an die Mitarbeiter

Bei der Weihnachstfeier der Diakoniestation Heilbronn wurden langjährige Mitarbeiter geehrt.

 

Schneebälle und Eiskristalle schweben über den Köpfen. Überall glitzert es ein bisschen und der Duft von leckerem Essen liegt in der Luft. Bei der Weihnachtsfeier der Diakoniestation Heilbronn im K2Acht konnten es sich aktive und ehemalige Mitarbeiter, Ehrenamtliche und Ehrengäste mal so richtig gut gehen lassen. "Die kümmern sich das ganze Jahr über um kranke Menschen, leisten jeden Tag unheimlich viel und an diesem Abend wollen wir ihnen ein bisschen etwas zurück geben", erklärt Geschäftsführer Gerald Bürkert. Auch die zweite Vorsitzende Eva Kießling drückte ihren Dank aus, schließlich werde im Alltag unheimlich viel von den Mitarbeitern und Ehrenamtlichen erwartet. "Wir hoffen, dass wir Ihnen ein guter Arbeitgeber sind."

Ein gutes Zeichen dafür sind viele langjährige Mitarbeiter. Diese wurden im Rahmen der Weihnachtsfeier geehrt, teilweise sichtlich überrascht, wie schnell die Zeit vergangen ist. Ute Bareiss, Susanne Frank, Paul Klepser, Mieke Kunas, Anita Schäfer und Brigitte Weber sind seit zehn Jahren dabei, Inge Krüger und Marieluise Frank sogar schon 15. Seit zwanzig Jahren arbeiten Carola Bauer, Brigitte Klugmann, Sabine Ruckwied und Martina Wolf für die Diakoniestation. Bereits ein Vierteljahrhundert ist Monika Lörcher dabei und dafür gab es das Kronenkreuz in Gold.

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Gut, dass wir einander haben!

 

Einmal im Jahr feiert die Diakoniestation Heilbronn (DS) einen festlichen Gottesdienst in der Kilianskirche Heilbronn, um Mitarbeiter, die in den Ruhestand gehen, zu verabschieden und neue Mitarbeiter willkommen zu heißen. Am ersten Advent freute sich Geschäftsführer Gerald Bürkert darüber, zwölf neue Kollegen, von denen leider nicht alle dabei sein konnten,  begrüßen zu können und dankte fünf scheidenden Kräften, auch hier teils in Abwesenheit, für ihre geleistete Arbeit. Die beiden Vorsitzenden Magnus Lang und Eva Kießling verabschiedeten sich persönlich bei Dora Schmidt, seit 1996 Mitarbeiterin der DS und seit 2011 hauptverantwortliche Pflegeleiterin.
"Ihre Klugheit und Warmherzigkeit machten Sie zu einem unentbehrlichen Mitarbeiter und Sie haben einen großen Anteil an dem guten Ruf, den die Diakoniestation sowohl bei den Klienten als auch als Arbeitgeber genießt."
Pfarrer Simon Günther segnete die Anwesenden, bevor alle Mitarbeiter gemeinsam - auch das eine liebgewonnene Tradition - das Lied "Gut, dass wir einander haben" anstimmten.

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Ein Wegweiser und viele neue Ideen

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Gemeinsam Advent feiern

BU: Bei der Adventsfeier der Diakoniestation Heilbronn wurden mit den Klienten auch Weihnachtslieder angestimmt.

 

Vorfreude ist die schönste Freude - sagt man. Und eigentlich ist der ganze Advent eine Zeit der Vorfreude, der auf die Ankunft Jesu. "Auch bei mir ist es leider oft so, dass die Adventszeit mit ganz vielen anderen Dingen vollgepackt ist, weil es so viel zu erledigen gibt", gibt Gerald Bürkert, Geschäftsführer der Diakoniestation Heilbronn (DS), offen zu. "Ich wünsche uns allen, dass wir zwischendurch unser Ohr dafür schärfen, wann Gott in unsere Seele und in unseren Herzen sein möchte", gab er den Anwesenden im Friedensgemeindehaus mit auf den Weg. Dort feierte die Diakoniestation mit ihren Klienten eine besinnliche und fröhliche Adventsfeier mit gemeinsamem Singen, leckerem Kuchen und einem musikalischen Auftritt der Kinder aus dem Familienzentrum Schillerstraße. Brigitte Klugmann, eine ehrenamtliche Mitarbeiterin, und Gerhard Haller hatten einen Sketch einstudiert über das ewige Thema "Was gibt's an Heiligabend zu Essen?", über den sich alle herzhaft amüsierten. "Uns ist es ganz wichtig, dass wir als Diakoniestation eben auch solche Sachen anbieten, um uns bewusst daran zu erinnern, wofür die Adventszeit eigentlich steht", betont Bürkert.

Neues von den Diakonie- und Sozialstationen für die Region Heilbronn

Regionaltreffen der Hauswirtschaft

Regionaltreffen der Hauswirtschaft 2018

Am 18.10.2018 fanden sich 106 Hauswirtschaftliche Kräfte im ev. Friedensgemeindehaus Heilbronn ein. Grund war das im 2- jährigem Rhythmus stattfindende Regionaltreffen. Dies wird von den Diakonie- und Sozialstationen aus dem Stadt- und Landkreis Heilbronn angeboten. Es bietet die Möglichkeit, sich auszutauschen und kennen zu lernen.

 

Inhalt der Fortbildung war das Thema „Wäschepflege“, die uns Frau Böttcher vom DIAK Schwäbisch Hall nahe brachte. Manch eine dachte sich bestimmt „was will die mir beibringen? Ich bin seit 10, 20 oder 30 Jahren Hausfrau“. Es war aber dann doch interessant und ein paar Dinge konnten wir mit nach Hause nehmen.

 

Wussten Sie z.B. dass man eine Waschmaschine mit Spülmaschinentaps reinigen kann? Oder dass nur ein Vollwaschmittel bei 60 Grad eine reinigende und desinfizierende Wirkung auf Ihre Waschmaschine hat?

In einer 30 minütigen Stärkungspause kam der Austausch untereinander auch nicht zu kurz.

 

Zum Schluss wurde Frau Böttcher mit einem Blumenstrauß verabschiedet und Frau Regina Tschürz entließ uns nach einer kurzen Andacht nach Hause. Tatkräftig wie eh und je wirbelten anschließend die Einsatzleitungen durchs Gemeindehaus und verließen dieses, laut Hausmeister, Tippi Toppi.

Diakoniestation Heilbronn e.V.

Angebot nicht nur für Senioren

 

Stellvertretend für den Verbund der 16 Diakonie- und Sozialstationen im Stadt- und Landkreis Heilbronn präsentierte die Diakoniestation Heilbronn sich und ihr breitgefächtertes Angebot auf den Infotagen 50plus in der Heilbronner Harmonie. "Viele denken, wir sind nur für die Alten da, aber wir begleiten das gesamte Leben", erklärt Geschäftsführer Gerald Bürkert. So ist der jüngste Klient derzeit gerade mal zehn Jahre alt, denn Krankheit kann jeden treffen. Durch Schulungen für pflegende Angehörige oder die unterschiedlichen Betreuungsgruppen sowie Fachvorträge geht das Angebot weiter über den klassischen Hausbesuch hinaus. Bei einem Vortrag wurden die unterschiedlichen Möglichkeiten der häuslichen Unterstützung vorgestellt, die vom Einkaufen, gemeinsamen Backen bis eben hin zur Pflege reichen.

 

BU: Geschäftsführer Gerald Bürkert informiert über die vielfältigen Angebote der Diakoniestation Heilbronn und ihrer Kollegen.

Diakoniestation Heilbronn e.V.

Mensch-ärger-dich-nicht gegen das Vergessen

 

Klar, die Diakoniestation Heilbronn (DS) kommt nach Hause, wenn die Leute im Bett liegen. Doch der Bedarf an Betreuung auch außerhalb der eigenen vier Wände steigt. "Seit 2017 setzen wir verstärkt auf das Thema Betreuung", erklärt Geschäftsführer Gerald Bürkert. Gerade Demenzkranke gebe es immer mehr und die Gesellschaft brauche Antworten, wie diese versorgt werden können. Inzwischen gibt es bereits sechs Betreuungsgruppen für Demenzkranke, die von Montag bis Freitag im Mehrgenerationenhaus (MGH) in der Heilbronner Nordstadt und im alten Pfarrhaus der Emmausgemeinde angeboten werden. Und weil das MGH jetzt seinen zehnten Geburtstag mit einem großen Straßenfest feierte, war natürlich auch die DS vor Ort. Kinder und Erwachsene amüsierten sich köstlich an den von den Gruppenmitgliedern selbst gebastelten, übergroßen Mensch-ärger-dich-nicht-Figuren. "In der Größe sind sie für ältere Menschen besser zu greifen und wenn das Spielfeld größer ist, kann man es auch besser sehen", erklärt Gruppenleiterin Wally Leitz. Noch dazu ist das Spiel etwas, was ihre Klienten noch aus ihrer Kindheit kennen. Und an diesem Tag lernen es noch viele weitere Kinder kennen.

Ev. Sozialstation Bad Rappenau - Bad Wimpfen e.V.

Eröffnung der Ausstellung „DEMENSCH“ im Rathaus Bad Rappenau

Demensch Demenz Ausstellung Bad Rappenau

Umrahmt von klassischer Gitarrenmusik wurde am Samstag mit einer Eröffnungsrede von Herrn Oberbürgermeister Frei die Ausstellung DEMENSCH eröffnet. Bis zum 20. Oktober können die 18 Cartoons von Peter Gaymann im Foyer des Rathauses betrachtet werden. Mit Scharfsinn und Humor skizziert der Cartoonist Einblicke in die „andere“ Welt von Menschen mit Demenz. Aufgegriffen werden Situationskomik mit tiefsinnigem Hintergrund und Dialoge zwischen dementiell erkrankten Menschen und Menschen, die (noch) nicht an Demenz erkrankt sind. Es geht auch um die ständige Kraftanstrengung, die es kostet, sich mit Demenz in unserer Gesellschaft zu behaupten. Die Cartoons wollen dazu beitragen, die gesellschaftliche Wahrnehmung von Demenz zu entkrampfen. Birgit Böhm vom Kulturamt Bad Rappenau und Manuela Wacker von der IAV-Beratungsstelle Bad Rappenau-Bad Wimpfen bieten diese Ausstellung und zwei Begleitveranstaltungen im Rathaus an, um das Thema Demenz in den Fokus zu rücken.

 

Die nächsten Termine finden statt am: 18.09.2018, 19 Uhr -Vortrag „Herausforderung Demenz: Hinsehen. Verstehen. Helfen.“ von Frau Sylvia Kern, Geschäftsführerin der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg und am 09.10.2018,19 Uhr – Lesung aus Martin Sutters Buch „Small World“ mit Hanna Schnaiter, Fachärztin für Psychiatrie im Klinikum am Weissenhof.

Ev. Sozialstation Bad Rappenau - Bad Wimpfen e.V.

Ausstellung Demensch

Ausstellung Demensch

Vom 15. September bis zum 20. Oktober wird die Ausstellung „ DEMENSCH“ im Foyer des Rathaus in Bad Rappenau, Kirchenplatz 4 zu betrachten sein.

Mit Scharfsinn und Humor skizziert der Cartoonist Peter Gaymann Einblicke in die „andere“ Welt von Menschen mit Demenz. Aufgegriffen werden Situationskomik mit tiefsinnigem Hintergrund und Dialog zwischen dementiell erkrankten Menschen und Menschen, die(noch) nicht an Demenz erkrankt sind.

 

Vortrag: „Herausforderung Demenz: Hinschauen. Verstehen. Helfen.“

Dienstag, 18.September 19 Uhr

Rathaus Bad Rappenau, Kirchplatz 4

Sylvia Kern von der Alzheimergesellschaft Stuttgart wird in einem alltagsnahen und praxisbezogenen Vortrag über das Leben einer Demenz und die gewaltige Herausforderung für Betroffene, Angehörige und das gesamte Umfeld eingehen.

Die Ausstellung und der Vortrag werden vom Kulturamt Bad Rappenau und der IAV-Stelle Bad Rappenau- Bad Wimpfen veranstaltet.

Ev. Sozialstation Bad Rappenau - Bad Wimpfen e.V.

Personaloffensive erfolgreich

Mitarbeitende der Sozialstation 2018

 

Um dem starken Wachstum auch in Zukunft gerecht zu werden, hat die Sozialstation von Frühjahr 2017 bis Frühjahr 2018 eine große Personaloffensive gestartet. Seit dem kamen zusätzlich 25 neue Pflegefachkräfte, Auszubildende und Mitarbeiter in der Betreuung und Hauswirtschaft dazu - der größte Personalschub in der Geschichte der Sozialstation.

„Wir haben sehr viele Gespräche geführt und dabei gemerkt, dass gerade eine ziemliche Bewegung im Arbeitsmarkt der Pflege herrscht. Pflegefachkräfte suchen sich ihre Arbeitgeber gezielter aus, ihnen ist eine überschaubare und persönliche Größe und ein wohnortnaher Arbeitsplatz wichtig. Außerdem haben wir das Gefühl, dass es den Mitarbeitern –angefeuert durch die aktuelle politische Debatte- immer wichtiger wird, sich bei einer gemeinnützigen Einrichtung wie der Sozialstation zu engagieren an statt einer privaten Einrichtung mit Gewinnerzielungsabsicht.“ so der Vorstand der Sozialstation, Johannes Klopprogge, „Unsere Anstrengungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den letzten Jahren haben sich offenbar gelohnt. Wir sind sehr dankbar, denn diese Entwicklung ist nicht selbstverständlich.“

 

 

Die Sozialstation heißt alle Neuen herzlich willkommen!

Diakoniestation Heilbronn e.V.

Vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten

 

In Baden-Württemberg regelt ein Rahmenvertrag die Sachleistungen, die zum Beispiel ein Pflegedienst wie die Diakoniestation Heilbronn (DSHN) erbringt. Die stellvertretende Teamleiterin Bianka Schnabel informierte bei einem Fachvortrag in der DSHN jetzt über die unterschiedlichen Möglichkeiten der häuslichen Unterstützung und beantwortete die zahlreichen Fragen der interessierten Anwesenden. "Wir wollen den Leuten mit unseren Vorträgen einen ersten Einblick ermöglichen und bei Bedarf zur persönlichen Beratung einladen", erklärt Geschäftsführer Gerald Bürkert.
Generell gibt es zwei Säulen der häuslichen Versorgung. Die von der Krankenkasse finanzierte häusliche Krankenpflege gibt es auf Rezept. "Die Voraussetzung dafür ist, dass man nicht in Pflegegrad zwei bis fünf eingestuft ist, eins ist seit Neuestem möglich", erläutert Schnabel.
Die Pflegekasse wiederum cofinanziert die Unterstützung bei körperlichen und kognitiven Einschränkungen der anderen Pflegegrade, egal ob diese ein Pflegedienst oder ein Angehöriger übernimmt. Die Sachleistungen sind in verschiedene Module sortiert, die von der körperbezogenen Pflege über Haushaltsführung bis zur Betreuung im häuslichen Umfeld reichen.
Der nächste Fachvortrag findet am 23. Oktober um 18 Uhr zum Thema Einbruch und Einbruchsprävention statt. Als Referent wird Harald Pfeifer, Polizeihauptkommissar und Leiter der Einbruchsprävention bei uns im Haus sein.

Diakoniestation Heilbronn e.V.

Arbeit, die Sinn macht

BU: Informieren gemeinsam (von links): Johannes Klopprogge (geschäftsführender Vorstand Diakoniestation Bad Rappenau - Bad Wimpfen), Altenpflegeazubi Mersida Hodzic und Gerald Bürkert (Geschäftsführer Diakoniestation Heilbronn).

 

 

"Sinnhaftigkeit und Nachhaltigkeit sind Dinge, die viele Menschen heute in ihrer Arbeit suchen", ist Gerald Bürkert, Geschäftsführer der Diakoniestation Heilbronn, überzeugt. Diesen Mehrwert in der Arbeit als Altenpfleger pärsentierten die 16 Diakoniestationen im Stadt- und Landkreis Heilbronn bei der IHK-Bildungsmesse im Messecenter redblue in Heilbronn an ihrem gemeinsamen Stand. "Wir arbeiten direkt mit Menschen, sind bei denen zu Hause und bekommen immer wieder die Dankbarkeit unserer Klienten zu spüren."
Davon kann auch Mersida Hodzic berichten, Altenpflegeazubine im zweiten Lehrjahr. "Ich wollte eigentlich schon immer was soziales machen, hab aber dann in Bosnien erst einmal einen kaufmännischen Beruf gelernt und bin froh, dass ich hier jetzt die Chance haben, noch einmal neu anzufangen." Johannes Klopprogge, geschäftsführender Vorstand der Diakoniestation Bad Rappenau-Bad Wimpfen erlebt das immer wieder. "Viele Frauen starten nach der Familienphase noch einmal bei uns neu durch." Dabei schätzen sie die überschaubaren Strukturen, man kennt die Kollegen und Patienten wirklich. "Es ist familiärer als in einer großen Einrichtung." Nicht zu vergessen der gemeinnützige Gedanke der Diakonie, ergänzt Hodzic. "Das gibt den Mitarbeitern und auch uns Schülern Sicherheit."

Diakoniestation Heilbronn e.V.

Fragen rund um die Pflege

 

 "Viele sind überrascht, was alles möglich ist", stellt Gerald Bürkert, Geschäftsführer der Diakoniestation Heilbronn fest. Er und seine Mitarbeiter standen den vielen Besuchern beim Diakoniefest auf dem Heilbronner Kiliansplatz im eigenen Stand zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung. "Viele wollen ganz konkret wissen, wie sie ihre Situation zu Hause managen können und wie wir sie dabei begleiten."
Auch dabei stellt Bürkert wieder fest, dass sich die familiären Systeme geändert haben. Vieles, was früher Familie und Nachbarn übernommen haben, muss nun professionalisiert werden. Umso wichtiger ist ihm die Teilnahme am Diakoniefest. "Wir wollen auf die vielen Angebote aufmerksam machen, die wir für die Gesellschaft bringen und für uns als Diakoniestation ist Pflege auch ein politisches Thema, das wir in die Öffentlichkeit tragen wollen." Denn nur dank Fördermitgliedern und Spendern sei es ihnen möglich, Angebote zu machen, die die Pflegekasse eben nicht finanziert.

Neues von den Diakonie- und Sozialstationen für die Region Heilbronn

Bildungsmesse Heilbronn - wir sind dabei!

Bildungsmesse 2018 pre klein

 

Die Diakonie- und Sozialstationen in der Region Heilbronn möchten Menschen für eine Ausbildung im pflegerischen Bereich begeistern und sind deshalb auf der IHK Bildungsmesse im Red Blue Messezentrum in Heilbronn vertreten.

 

„Wir freuen uns darauf, in vielen interessanten Gesprächen über die Ausbildung bei der Sozialstation zu berichten. Bereits in den vergangenen Jahren war unser Stand ein voller Erfolg. Viele Schülerinnen und Schüler haben sich für unsere Arbeit interessiert, wir konnten aber auch mit Menschen in Kontakt kommen, die schon voll im Leben stehen und sich mit einer Ausbildung neu orientieren möchten.“, berichtet Doris Maier-Prescha, Pflegedienstleitung der Sozialstation Bad Rappenau. 

 

In der Region Heilbronn haben sich 16 Diakonie- und Sozialstationen zusammengeschlossen, um sich für eine gute Ausbildung in der Pflege einzusetzen. Alle Stationen sind eigenständige, gemeinnützige Einrichtungen. Diese persönliche und individuelle Atmosphäre macht sie zu gefragten Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben im Gesundheitswesen.

 

Die Messe ist von 28. bis 30. Juni 2018 für alle Interessierten geöffnet, der Stand der Sozialstation befindet sich in Halle A, Stand A52.

 

Weitere Informationen dazu gibt es auf:

www.bildungsmesse-heilbronn.de

www.diakonie-sozialstationen.de

Diakoniestation Heilbronn e.V.

Tag der Pflege

Tag der Pflege

 

Pflegeberuf muss attraktiver werden
In Baden Württemberg fehlen bis zum Jahr 2030 bis zu 50.000 zusätzliche Pflegekräfte

Die Diakoniestation Heilbronn setzt sich auf vielfältige Weise für seine Mitarbeiter ein.

 

Stuttgart, 8. Mai 2018. Personalmangel, körperliche Belastung und ständiger Zeitdruck – das Bild des Pflegeberufs gilt in der allgemeinen Wahrnehmung als wenig attraktiv. Die Pflege kranker und alter Menschen ist aber eines der Zukunftsthemen unserer Gesellschaft: Zum „Internationalen Tag der Pflege“ am 12. Mai mahnt die Diakonie Württemberg, den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten, Pflegebedingungen stabil zu halten und zu verbessern. „Wir müssen über den Wert einer guten Versorgung nachdenken und alles dafür tun, dass junge Menschen gerne einen pflegerischen Beruf ergreifen.“, so Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks Württemberg.

 

Die Diakoniestation Heilbronn kümmert sich in vielen Bereichen um seine Mitarbeiter. „Wir haben uns bewusst als familienorientiertes Unternehmen zertifizieren lassen, bieten Müttertouren, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu unterstützen und fördern die Gesundheit unserer Mitarbeiter mit verschiedenen Projekten“, gibt Geschäftsführer Gerald Bürkert Beispiele. Er wirbt für den Pflegeberuf.

 

In der Pflege können Menschen ihr fachliches Wissen und ihre sozialen Fähigkeiten einbringen. „Eine wichtige Kraftquelle ist für uns Menschen die Wertschätzung, die uns von anderen entgegengebracht wird. Wer pflegebedürftige und kranke Menschen pflegt, verdient Anerkennung und Dank“, so Kaufmann. Dies gilt auch für pflegende Angehörige.

 

Die Diakonie weist aber auch darauf hin, dass Politik, Krankenhäuser und die Pflegedienste ständig daran arbeiten müssen, die notwendigen Infrastrukturen aufzubauen und die Qualität der Pflege zu verbessern. Dazu muss Geld investiert werden. Das fängt bei einer leistungsgerechten Vergütung der einzelnen Mitarbeiter an, betrifft aber genauso die Personalausstattung in den Häusern. „Zu wenig Personal schadet nicht nur den versorgten Menschen, sondern führt auch dazu, dass qualifizierte Pflegekräfte aus dem Beruf abwandern“, so Kaufmann.

 

Diakonische Träger, also auch die Diakoniestation Heilbronn, bezahlen ihre Mitarbeiter nach Tarif, der auch für den öffentlichen Dienst gilt. Die diakonischen Träger arbeiten nicht gewinnorientiert, alle Erträge fließen in die Verbesserung der Leistungen und die Gehälter der Mitarbeiter.

 

Der internationale „Tag der Pflege“ (auch „Tag der Krankenpflege“, „International Nurses Day“) ist am 12. Mai 2018. Er wird in Deutschland seit 1967 veranstaltet. Dieses Jahr lautet das Motto „Mach Freunde zu Kollegen“, es sollen auch Quereinsteiger für den Beruf begeistert werden. Das Diakonische Werk Württemberg zeigt ab dem 2. Mai Videos von Mitarbeitern aus ambulanter und stationärer Pflege auf seiner  Internetseite, die von positiven wie negativen Seiten des Berufs berichten.

 

Gerald Bürkert
Geschäftsführer der

Diakoniestation Heilbronn e.V.

 

Videos unserer Mitarbeiterinnen Katja Kibat und Reyhan Bozkurt:

 

https://www.youtube.com/watch?v=7pcfDJCcA-U&index=7&list=PLQrZRashEGC_F6h8Y3gOTip8Yutc1Rk5Y

 

https://www.youtube.com/watch?v=0WLjPLj2J8A

 

Diakoniestation Heilbronn e.V.

Benefizkonzert für die Diakoniestation

 

Egal, ob sie wegen des Chorteams 2000 oder wegen der Diakoniestation Heilbronn in die Wichernkirche gekommen waren - die rund 220 Zuschauer spendeten reichlich Applaus beim Benefizkonzert für die Diakoniestation. "Das ist ja total abwechslungsreich, da wird einem nie langweilig", stellte ein Paar begeistert fest, das den Chor zum ersten Mal erlebte. Melancholische Gabriella, heißblütige Carmen, entspanntes Haus am See, Zigeunerleben voller Pfeffer und ein energiegeladenes Rhythm of Life sind nur ein kleiner Auszug dessen, mit dem das Chorteam unter der Leitung von Siegfried Liebl sein Publikum unterhielt.
Dankenswerterweise waren die Zuschauer auch sehr spendenfreudig. 1580 Euro landeten in den Spendendosen, die nun der Arbeit der Diakoniestation zu Gute kommen. "Wir sind immer wieder auf Spenden angewiesen, um unser Angebot unabhängig von Geldbeutel, Religion und sozialem Status aufrecht erhalten zu können", betont Geschäftsführer Gerald Bürkert.

Diakoniestation Heilbronn e.V.

Auszeichnung kundenfreundlicher Pflegedienst

Ganzheitliche Beratung

Diakoniestation Heilbronn zum dritten Mal

als kundenfreundlicher Pflegedienst ausgezeichnet.

Persönliche Gespräche sind in der Pflege das A und O. Nur so schaffen es die Mitarbeiter der Diakoniestation Heilbronn, Betroffene und Angehörige durch den Dschungel der möglichen Unterstützungs-möglichkeiten zu navigieren. Zusätzlich informiert die Diakoniestation Heilbronn pflegende Angehörige und Pflegebedürftige aber auch regelmäßig über Neuerungen in Sachen Thema ambulante Pflege, Hauswirtschaft über das Kundenmagazin „Pflegepartner“. Für diese spezielle Art der Kundeninformation und -betreuung erhielt die Diakoniestation Heilbronn jetzt im dritten Jahr die Auszeichnung „Kundenfreundlicher Pflegedienst“ von Vincentz Network, Hannover.
Dieses Gütesiegel weist den Weg zu einem ambulanten Dienstleister in der Pflege mit einem besonderen Service. Mit geschulten und qualifizierten Personal bietet die Diakoniestation ihren Kunden neben dem Pflegeservice eine ganzheitliche Beratung und ermöglicht dadurch einen perfekte und ganzheitliche Pflege- und Betreuungsrahmen im häuslichen Kontext. „Uns ist es wichtig, den Kunden nicht nur durch unsere Leistungen zu überzeugen, sondern eben auch, ihnen in dieser schwierigen Phase so beizustehen, dass sie immer genau das richtige für ihre Situation finden“, betont Geschäftsführer Gerald Bürkert.

Ev. Sozialstation Bad Rappenau - Bad Wimpfen e.V.

Freiwilliges Soziales Jahr: jetzt anmelden!

FSJ BFD 2017

Nach den Sommerferien startet wieder ein neues Jahr für die FSJler der Sozialstation. Ein Teil der begehrten Plätze sind schon besetzt. Wer sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der Sozialstation interessiert, sollte sich jetzt direkt in der Sozialstation Bad Rappenau – Bad Wimpfen e.V., Bahnhofstraße 6, 74906 Bad Rappenau (Stadtcarré), telefonisch (07264/91 95 0) oder per E-Mail (info@sozialstation-badrappenau.de) melden. Weitere Informationen gibt es hier.

Der Freiwilligendienst bietet abwechslungsreiche Tätigkeiten im Bereich Essen auf Rädern, Alltagshilfe und Verwaltung (keine Altenpflege). Er hilft dabei,  Erfahrungen zu sammeln und  Verantwortung zu übernehmen und kann eine Entscheidungshilfe bei der Berufswahl sein. Weitere Vorteile sind die Anerkennung als Wartesemester oder Vorpraktikum im sozialen Bereich und ein monatliches Taschengeld von 400 Euro plus Fahrtkostenerstattung. Übrigens ist der Freiwilligendienst nicht nur für junge Menschen geeignet, sondern auch für Interessierte in späteren Lebensphasen.

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